Rente

Aktuell kann man von Einkommen bis 850’000 Franken pro Jahr ein Viertel von der Steuer abziehen. Dies erscheint unverschämt und eine Reduktion angezeigt.

Risikoberufe wie Dachdecker, Bauarbeiter, etc. haben den Nachteil, dass sie in der Pensionskasse höhere Risikoprämien zahlen müssen. Gleichzeitig erhalten Sie aufgrund der geringeren Lebenserwartung aber für eine kürzere Zeit eine Rente.

Frauen und Männer, die ihre berufliche Tätigkeit aufgrund von Kindern aufgeben, haben vielfältige Nachteile: weniger Beiträge in AHV und Pensionskasse, Karriereknick, das Erziehungsgeld erhöht nur für sehr hohe Einkommen die Rente, kein Anspruch auf Arbeitslosengeld nach 4 Jahren Kindererziehen bei einem Kind, und weitere. Die Rente ohne Ergänzungsleistung muss von allen drei Parteien finanziert werden: Staat, arbeitender Elternteil, erziehender Elternteil.

Pensionskassen in der Schweiz kosten zehnmal so viel wie z.B. der Staatsfond in Norwegen. Zu den drei Beitragszahlern Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kapitalmarkt kommen die Betragsnehmer Verwaltung, Banken und neu auch die Schweizer Nationalbank mit Negativzinsen hinzu.

Neben den Verwaltungskosten für Pensionskassen, sind bis zu 50% der Risikokosten versteckte Kosten von Pensionskassen.

Personen mit Löhnen über 125’000 Franken können mithilfe sogenannter 1e-Verträge ihre eigenen Anlagen tätigen. Dort gibt es keinen gesetzlichen Umwandlungssatz, aber auch keine Verteilung von jung zu alt, sondern nur von Beitragszahler zu Pensionskassenverwaltung bzw. zur Bank. Sobald es nützlich ist, ist Bürokratieaufbau kein Problem.

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