Unexpected error occured on server side! Do you want to repeat request?

User Login
Password
Slide 1
Prämienvergleich grundversicherung

Prämienvergleich grundversicherung

Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen

Kredite

Einwanderung

Bewegt lebt sich's besser

Der Mensch hat seine eigene Gesundheit zu weiten Teilen selbst in der Hand. Sei es durch eine bewusste Ernährung, den Verzicht auf Alkohol und Tabak oder regelmässige Vorsorgeuntersuchungen - der Gesundheitszustand ist ein Spiegel des persönlichen Lebensstils. Auch ausreichende körperliche Bewegung ist ein solcher Gesundheits-Faktor, der bis anhin unterschätzt wird. Das zeigen Zahlen der WHO, nach denen jeder 10. Todesfall weltweit auf Bewegungsmangel zurückzuführen ist. Damit ist Bewegungsmangel im gleichen Masse tödlich wie Rauchen.

Gemäss der Gesundheitsorganisation ist ein Drittel der Weltbevölkerung in Sachen Bewegung zu träge. Per Definitionem fällt jede Person darunter, die nicht mindestens fünfmal pro Woche einer leichten oder dreimal einer kräftigen körperlichen Aktivität nachgeht. Dabei muss es nicht immer gleich Hochleistungssport sein. Wer die Bequemlichkeiten des Alltags ablegt und zum Beispiel die Treppen dem Aufzug bevorzugt oder die Haus- und Gartenarbeit selbst erledigt, verringert mit 15 Minuten täglicher Bewegung sein frühzeitiges Sterberisiko um 14%. Das empfohlene Tagespensum allerdings beläuft sich auf 30 Minuten, mit dem nicht nur Herz und Kreislauf angeregt, sondern gleichzeitig die Knochen und Muskeln gestärkt werden und die Geschicklichkeit verbessert wird. Unser Körper benötigt diese Anstrengung, um einwandfrei zu funktionieren. Erhält er diese nicht, so sind oftmals Diabetes, Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufkrankheiten sowie Brust-und Darmkrebs die Folge. Schätzungsweise sechs bis zehn Prozent der nicht übertragbaren Krankheiten und fünf Millionen Todesopfer jährlich lassen sich auf Bewegungsmangel zurückführen.

In der Schweiz sind laut dem Bundesamt für Gesundheit 73% der 15- 74 Jährigen sportlich aktiv. Auch wenn diese Zahl optimistisch stimmt, so lässt sie noch genügend Platz für Menschen mit einem Hang zur Trägheit. Werden diese Bewegungsmuffel aufgrund ihrer Bequemlichkeit krank, belasten sie das Gesundheitssystem mit enormen finanziellen Ausgaben. In Zahlen gesprochen bedeutet das für die Schweiz jährlich: Zwei Millionen Krankheitsfälle, von denen 2800 tödlich enden, sorgen für Behandlungskosten in Höhe von 2,2 Milliarden Franken. Diese Summe erscheint unverhältnismässig, betrachtet man den geringen individuellen Aufwand, der diesen Betrag senken und das Leben vieler Menschen um einige Jahre bereichern würde. Das hat auch der Schweizer Staat erkannt, der mit Projekten wie Suisse Balance den Ausbau der Freizeitinfrastruktur fördert. Denn die Praxis hat gezeigt: Einfache Massnahmen, wie die Erweiterung der Radwege oder der Ausbau der Trottoirs, wirken motivierend auf die Einstellung der Menschen. Ist die Infrastruktur einmal geschaffen, so wird diese auch genutzt.

Wer den täglichen Kampf gegen den inneren Schweinehund verliert, sollte in seinem Urlaub den Startschuss für einen gesunderen Lebensstil abgeben. Denjenigen, denen das gelingt, liegen neben dem Gesundheitsfaktor vor allem der Spass an der Sache, die Entspannung danach und das Gefühl der Fitness am Herzen. Zudem haben Studien gezeigt, dass sich Aktivurlauber in den Ferien besser erholen als jene, die nur auf der faulen Haut liegen.



Twittern